Hört was der Hirnforscher G. Hüther sagt: Ausschnitt –  Homogene Gruppen fördern Wettbewerb!

Unser Schulsystem hat das HOMOGENE als Grundlage. Doch ist das für die menschliche Entwicklung und das Zusammenleben sinnvoll und erfüllend? Gehen Kinder gerne zur Schule? Das Vergleichen – Kinder, die sich ultracool geben und andere „runtermachen“ – ist alltäglich und belastend….

In unserer Hilflosigkeit über diesen Zustand machen Jugendliche Witze darüber: „9 von 10 finden Mobbing geil!“ Oder: „Nein, ich mobbe dich nicht, das ist erst ab 3 Monaten.“

In vielen Firmen herrscht Arroganz, Egoismus, Rechthaberei und Unzuverlässigkeit – entweder man kämpft sich nach vorn, oder man hat keine Lust am „Wettbewerb“ mitzumachen…

Bis jetzt habe ich auch keine kluge Antwort gehabt, wenn ich mit Mobbingopfern zu  tun hatte (Coaching). Es war mir immer bewusst, dass nur Menschen mit einem kleinen Selbstwert gemobbt werden – das Gegenmittel von mobben/ausgrenzen ist Annahme und Wertschätzung.
Aber erst mit dem Vortrag von Gerald Hüther erkenne ich den Zusammenhang: Gesunder Selbstwert  entsteht durch die Möglichkeit mich einzigartig zu fühlen und als Subjekt wahrgenommen zu werden!  Bedingungslose Annahme (Liebe) in der Kindheit geben dem Kind einen gesunden Selbstwert und dieser trägt: ich bin dann nicht abhängig von der Meinung von aussen, ob ich ok, richtig oder toll bin.

Eben die  wenigsten von uns haben als Kind bedingungslose Liebe bekommen sondern wurden  wie ein Objekt beurteilt, zu mehr Leistung animiert, kritisiert, für unfähig befunden –  man war nie genug!!! Und ganz bestimmt hatte man nicht das Gefühl etwas Besonderes zu sein.

Ich sage: wir brauche zwingend eine neue Erfahrung, die uns verändert, und wir dies dann weitergeben, also ein neues Verhalten leben und dadurch wertschätzender Erziehen oder Beziehungen pflegen!!

Spontan stelle ich mir eine Aufgabe: Jeden Tag einen Menschen für etwas wertschätzen, was er/sie einzigartig auszeichnet und es dann auch herzlich zu sagen. Machst du mit?
….ganz im Sinne von Osho: „Schau einfach liebevoll, und du wirst erkennen, dass jeder Einzelne etwas hat, was niemand anders hat.“

Danke  für dein Interesse und deine Zeit, die du meinem Schreiben schenkst!

PS:Das ganze Video
Wenn Kinder zu Objekten werden – Interview mit Prof. Dr. Gerald Hüther
Wie Bindung gelingt und was es bedeutet, wenn sie nicht gelingt. Wenn Kinder zu Objekten gemacht, „gemanaged“ statt begleitet werden, wird ihr Verhältnis zu ihrer Umwelt und ihren Mitmenschen ebenfalls manipulativ.

 

Interessieren dich die Seminarthemen und -termine oder weitere Infos von Life-Coach Elisabeth, dann melde dich für den Newsletter an!